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Immobilienkäufer weichen auf das Umland aus

Immobilienkäufer weichen auf das Umland aus

Die hohen Preise für Immobilien in den Städten zeigen Wirkung. Immobilienkäufer sind nicht mehr bereit, jeden geforderten Preis zu zahlen. Sie schauen sich vermehrt im immer noch günstigeren Umland um. Aufgrund der steigenden Einwohnerzahlen und der damit verbundenen erhöhten Nachfrage nach Wohnraum sind Innenstadtlagen von Immobilien für viele Deutsche nicht mehr bezahlbar. Das Ausweichen auf die Umlandbereiche ist die logische Konsequenz, um weiter die Vorzüge der Stadt nutzen zu können.

Stadtleben oder Landleben? Lohnt sich das Pendeln?

Stadtleben oder Landleben? Lohnt sich das Pendeln?

„Stadtluft macht nicht immer frei“. Mit dieser Schlagzeile spricht die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus, was inzwischen viele Wohnungssuchende denken. Seit vielen Jahren zieht es vor allem junge Menschen in die Stadt, weil dort Arbeitsplätze oder besseren Ausbildungsmöglichkeiten, Kultur- und Freizeitangebote locken. Doch das Leben in der Stadt ist teuer und eng geworden, die Luft ist schlecht, es ist laut und hektisch. Reichen diese Gründe, um sich wieder in Richtung Land zu orientieren?

Es klingt allzu verlockend: Auf dem Land gibt es große Wohnungen zu günstigem Preis, Häuser stehen sogar leer und warten auf neue Bewohner. Dem steht die verbreitete Strukturschwäche entgegen – fehlende Verkehrsanbindung, mangelhafte Versorgung mit Läden, Ärzten, Schulen, Kindergärten und vielerorts unzureichende Internetverbindungen.

Wer neuen Wohnraum sucht, muss Chancen und Risiken abwägen und gut rechnen. Am Beispiel Berlin wird deutlich, was das heißt: In der Hauptstadt haben die Quadratmeterpreise für Wohneigentum stark angezogen. Der Quadratmeter Wohnfläche kostete im vergangenen Jahr durchschnittlich 3.676 Euro. Das Umland ist viel günstiger. Aber dafür fallen längere Arbeitswege an, die auch Kosten verursachen. Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat eine Modellrechnung entwickelt und die jährlichen Kosten für das Pendeln beziffert.

Verglichen wurde jeweils der Kauf einer durchschnittlich teuren 70-Quadratmeter-Wohnung in Berlin und in den Umlandkreisen. In die Rechnung einbezogen wurden die Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für den Arbeitsweg. Daraus ergab sich, dass der Kaufpreisvorteil beispielsweise in Falkensee, Landkreis Havelland, erst nach 28,9 Jahren aufgebraucht ist. Bei täglicher Fahrt mit dem Auto aber schon nach 12,0 Jahren. Ist der Weg länger, schrumpft der Kaufpreisvorteil bei der Nutzung öffentlicher Verkehrmittel auf knapp zehn Jahre, aber auf nur 4,5 Jahre bei der täglichen Fahr mit dem Auto.

Welcher Trend läuft hier gerade? – Jetzt aufs Land ziehen?

Warum es Familien und junge Leute in Zukunft in das Umland von Ballungszentren zieht

Die aktuelle Entwicklung der Immobilienpreise in den Metropolen geht weiter nach oben. Mieten steigen allerdings nicht so schnell wie Kaufpreise. Ist das der erste Vorbote einer Stagnation? Wer kann das mit Sicherheit sagen? Nachfolgend finden Sie einige Gründe dafür, die sich aus der täglichen Arbeit, der Nachfrage und dem Kaufverhalten der Interessenten ableiten lassen.

Immobilienboom – Grund zur Besorgnis?

Ist der Immobilienmarkt wirklich überhitzt?

Die Euphorie in der Immobilienbranche ruft schon seit längerem auch Mahner auf den Plan: Wie lange kann das noch gut gehen? Was passiert, wenn die Zinsen steigen?

Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine allgemeine Überhitzung des deutschen Immobilienmarktes. So lautet das Ergebnis des vierten Immobilienpreis-Monitorings des RWI, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V., das auf Daten des Immobilienportals ImmobilienScout24 basiert. In den Regionen Köln und Leipzig sowie in einigen Regionen Baden-Württembergs gäbe es jedoch Hinweise auf übertriebene Preiserwartungen. 

Immobilieneigentum - Wohlstand nur schwach gewachsen – Wohneigentumsquote stagniert

Hätten Sie es vermutet - Trotz niedriger Zinsen stagniert die Wohneigentumsquote

Obwohl die Rahmenbedingungen so günstig sind wie nie, stagniert die Wohnungs-eigentumsquote in Deutschland. Der Anteil der Haushalte, der in den eigenen vier Wänden wohnt, liegt seit über zehn Jahren bei rund 43 Prozent, lautet das Ergebnis einer Sonderauswertung der aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS*) des Statistischen Bundesamtes. Lediglich in Ostdeutschland hat sich die Quote nochmals leicht verbessert, von 34,8 auf 36,4 Prozent.