Immobilien Investition in Denkmalimmobilien: Ist der Zug jetzt abgefahren?

„Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren sehnen“, lautet ein Zitat, das Peter Ustinov zugeschrieben wird. Die niedrigen Zinsen veranlassen die Deutschen, nach Investments suchen. Das Interesse unterscheidet sich jedoch deutlich von Stadt zu Stadt. Die Auswertung einer digitalen Fundraising-Plattform für private Anlageobjekte hat ergeben, dass sich Frankfurter besonders für Anlagemöglichkeiten interessieren. Die Einwohner der Bankenstadt suchen nach Aktien, Gold oder Bitcoins. Auch Stuttgarter und Münchner sind überdurchschnittlich an Investments interessiert. Unter die Top-5 kommen auch Kölner und Hamburger.

Wer eine Internet-Plattform nutzt, um eine attraktive Geldanlage zu finden, möchte meistens kurzfristig eine eher kleine Summe mit hohen Gewinnaussichten bei überschaubarem Risiko investieren. Immobilien verfügen überwiegend nicht über diese Kriterien. Eine Investition in Immobilien ist relativ hoch, langfristig und bindend – dafür sicher und auf lange Sicht erfolgreich.

Inzwischen bedauern viele, nicht schon vor zehn Jahren in Immobilien gekauft zu haben. Damals waren die Chancen besonders gut, die Preise niedrig und das Angebot groß. Ist der Zug also abgefahren? Nein, sagen die Spezialisten, in fünf von zehn untersuchten Regionen ist das Verhältnis von Gesamtkapitaleinsatz zum durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen sogar gesunken. In Dresden, Düsseldorf, Dortmund, Frankfurt und Köln sind 2017 elf bis 15 Monatsgehälter weniger notwendig als zehn Jahre zuvor. Mit minus zwei bis plus zwei Monatsnettogehältern ist der Finanzierungsaufwand in Hannover, Hamburg, Stuttgart und Berlin nahezu konstant. Nur wer in München eine Immobilie finanziert, muss tiefer in die Tasche greifen.

Allerdings sind gerade München und auch Berlin innovationsorientierte Städte und stehen als solche bei Immobilieninvestoren ganz oben auf der Einkaufsliste.

Denkmalimmobilien - steuerlich sehr interessant und deutsches Kulturgut

Denkmalimmobilien, sind historische Bauwerke, die aufgrund ihrer Beschaffenheit, ihrer ästhetischen Bauweise, ihrer Geschichte oder anderer wichtiger Gründe für die Menschheit erhalten werden sollen. Historisches Kulturgut und Baugut soll aufgearbeitet werden und weiteren Generationen zur Nutzung zur Verfügung stehen.

Der Gedanke zur Denkmalpflege geht auf den Architekten Karl Friedrich Schinkel zurück, der sich dafür einsetzte Verzeichnisse für Denkmäler zu erstellen und diese vor Verfall und Abriss zu schützen. Daraus entstand die Gründung einer Behörde, die für den Erhalt von wichtigen historischen Gebäuden zuständig ist und diese Denkmalliste erstellt.

Mit dem Denkmalschutz möchte der Staat erreichen, dass diese Gebäude weiteren Generationen erhalten bleiben. In den letzten Jahrzehnten werden zunehmend nicht nur historische Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, sondern auch Bauten der Neuzeit, die besonders prägnant sind. Die Bewertungskriterien für ein Denkmal sind nicht starr, sondern passen sich der gesellschaftlichen Entwicklung an. Neubauten finden auf der Denkmalliste ebenso Platz wie Garagenkomplexe, Betonklötzer der Nachkriegszeit oder die Wohnanlagen der 30er-Jahre. Nicht immer ist ein unter Denkmalschutz gestelltes Gebäude eine Wohltat für unsere Augen. Gerade das Thema „ungeliebte Denkmale“ bringt immer wieder kontroverse Diskussionen hervor.

Denkmalimmobilien unterliegen dem jeweiligen Denkmalrecht der einzelnen Bundesländer. Hier finden Sie die gesetzlichen Grundlagen, die nicht einheitlich sind für die gesamte Republik aber in den wesentlichen Inhalten übereinstimmen.

Im brandenburgischen Denkmalschutz-Recht heißt es beispielsweise:

„Denkmale sind Sachen, Mehrheiten von Sachen oder Teile von Sachen, an deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, wissenschaftlichen, technischen, künstlerischen, städtebaulichen oder volkskundlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse besteht.“ (§ 2I BbgDSchG)

Denkmalschutz Immobilien können zum Beispiel eingeteilt werden in:

  • Baudenkmale – Gebäude
  • Techn. Denkmale – technische Anlagen z.B. historische Fahrzeuge
  • Gartendenkmale  anthropogen gestaltete Landschaften, Parks, Gärten
  • Bodendenkmale  z.B. altertümliche Siedlungsreste, Scherben aber auch
    Gräber

Sicherheit Ihrer Investition in Denkmalschutz Immobilien

Investitionssicherheit für Denkmalschutz Immobilien schafft der Staat durch steuerliche Förderung im Einkommensteuergesetz. Geregelt wird es für Kapitalanleger in dem Paragraphen  7i und für Eigennutzer im Paragraphen 10f des o.g. Gesetzes. Wer eine Denkmalimmobilie erwirbt, hat das Recht nach Fertigstellung, die anzuerkennenden Herstellungskosten im Rahmen seiner Steuererklärung geltend zu machen.

Konkret heißt das: Kapitalanleger können für die Denkmalschutz Immobilie  8 Jahre 9 %, 4 Jahre 7 % der anzuerkennenden Wiederherstellungskosten gem. § 7i EStG (Denkmalabschreibung für Immobilien) steuerlich geltend machen. Zusätzlich 2,0 % oder 2,5 % Abschreibung auf die Altsubstanz gem. § 7 Abs. 4 EStG (lineare Afa) angerechnet, abhängig ist das vom Jahr der Fertigstellung.

Eigennutzer können für ihre Denkmalschutz Immobilie 10 Jahre 9 % der anzuerkennenden Wiederherstellungskosten (Sanierungsaufwand) gem. § 10f EStG (Steuerbegünstigung für zu eigenen Wohnzwecken genutzte Baudenkmale und Gebäude in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen) ansetzen.

In den letzten Jahren entdecken immer mehr Anleger den Schöngeist und Charme. Sie begeistern sich für Denkmalimmobilien. Der Kauf einer Denkmalimmobilie sollte nicht nur aus einer reinen Bauchentscheidung erwogen werden. Fundamentale Kenntnisse im Immobilienbereich sind notwendig. Generell gebe ich die Empfehlung: Wer eine Immobilie erwirbt sollte sich mit dem Thema beschäftigen oder Experten beauftragen, die sich auskennen.

Denkmalimmobilien als Altersvorsorge

Denkmalimmobilien bieten u.a. eine Möglichkeit mit staatlicher Hilfe zur Eigentumswohnung zu gelangen. In Zeiten, in denen die Bedeutung der Altersvorsorge zunimmt, ist das ein sehr interessanter Aspekt. Weitere Vorteile sind:

  • Die aktuell niedrigen Zinsen
  • Günstige Finanzierungskonditionen der KfW für den Erwerb von Immobilieneigentum
  • Immer weiter steigende Nachfrage nach sanierten Altbauten
  • Bevölkerungszunahme in den Ballungsgebieten und deren Umgebung
  • Einmaligkeit der Immobilie, nicht immer aber oft mit Alleinstellungsmerkmalen
  • Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren (mit wenigen Ausnahmen – bitte konsultieren Sie Ihren Steuerberater)
  •  Mit der Investition in denkmalgeschützte Immobilien schaffen Sie es, vom ersten Tag an Vermögen aufzubauen, zu erhalten, zu vererben und zu vermehren.

Die Qualität der Beratung entscheidet sehr oft über den Erfolg Ihrer Investition in Denkmalschutz Immobilien. Kein Berater, auch Capital & Denkmal nicht, kann Ihnen eine Garantie für eine Mietsteigerung geben und voraussagen, dass Ihre Immobilie in den Jahren um einen Betrag X wächst. Aber anhand von realistisch nachvollziehbaren Ansätzen können Sie die positiven Voraussetzungen für eine Wertsteigerung Ihrer denkmalgeschützten Immobilie sehr stark beeinflussen. Die Gründe für eine Entscheidung zum Kauf von Denkmalimmobilien - Denkmalimmobilien Potsdam sollten anhand von guten Recherchen nachvollziehbar sein.

Wie Sie als Kapitalanleger von Denkmal Immobilien Ihre Steuern senken!

Eine Investition in Denkmal Immobilien ist nicht immer die einzige Lösung. Der Kauf einer Denkmalimmobilie bringt Ihnen angenehme Vorteile, sofern Sie ein entsprechendes Einkommen haben und in der glücklichen Lage sind, Einkommensteuer zu zahlen. Bei einem Single sollte das zu versteuernde Einkommen bei ca. 60.000,-- € liegen und bei einer Familie im Minimum ca. 120.000,-- € betragen.

Der Kauf einer Denkmal Immobilie hilft

  • Ihre Steuerlast zu senken
  • Regelmäßige Einkünfte unabhängig von Ihrem Einkommen zu erzielen
  • Eine Altersvorsorge unabhängig von Börsenschwankungen aufzubauen
  • Ihr Vermögen zu erhalten und zu vererben
  • Deutsches Kulturgut zu sanieren
  • Unsere Innenstädte zu verschönern
  • Wohngefühl zu verbessern

Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, die richtige Denkmalimmobilie zu kaufen. Mit der richtigen Immobilie ist es einfach Ihre Wünsche in die Realität umzusetzen, weil das denkmalgeschützte Objekt es schafft, Ihre Begeisterung zu wecken.

Warum ist die Sanierung einer Denkmalimmobilie so schwer und kostenintensiv?

Sicher haben Sie sich das schon selber oft gefragt! Einige Kapitalanleger zögern den Preis für eine hochwertig sanierte Denkmal Immobilie zu zahlen. Die Prozesse der Entwicklung einer solchen Immobilie sind oft langwierig. Hohe Kosten entstehen für die Sanierung alter Elemente wie Stuck, Fassaden, Treppen, Geländer, Balkone, Ornamente an den Wänden usw. Die Liebe zum Detail verschlingt mitunter große Summen.

Im vorab müssen viele Prozesse koordiniert werden. Wichtig ist die erste Bestandsaufnahme. Sie gibt einen Einblick in die Höhe der anstehenden Sanierungsmaßnahmen und gibt Aufschluss darüber, ob ein Projekt überhaupt in Angriff genommen werden kann. Manchmal lassen sich einfach keine modernen Grundrisse in alte Mauern integrieren oder ein Projekt ist für die wohnwirtschaftliche Verwendung nicht zu gebrauchen.

Eine besondere Bedeutung kommt den gutachterlichen Untersuchungen des Bestandes zu. Schädlingsbefall durch Pilze oder Insekten ist ein sehr ernstes Thema und erfordert kompetente Beseitigung. Ein Neubau ist einfacher und schneller zu errichten.

Was bisher noch nicht erwähnt wurde, ist die energetische Sanierung. Regelmäßig ist es eine Herausforderung an die Entwickler. Zu viel Dämmung schadet dem Innenklima. Fassaden in der Frontansicht können und dürfen aufgrund der historischen Struktur nicht gedämmt werden. Ziel der baulichen und energetischen Maßnahmen einer Denkmalsanierung ist es, den heutigen Anforderungen der Bewohner an modernes und gesundes Wohnen gerecht zu werden. Neueste Techniken finden ihren Einsatz bei der Wärmedämmung, der Haus- und Heizungstechnik, den Fenstern, der Bad- und Sanitärtechnik und der Innenausstattung.

Wem nutzen die Hinweise auf Denkmalimmobilien?

Die Sanierung, der Erwerb und auch der Erhalt bzw. die nachhaltige Pflege einer denkmalgeschützten Immobilie ist für Menschen mit einer hohen steuerlichen Belastung interessant. Es gibt allerdings auch sehr viele Käufer, die ihre Wohnungen aus Barmitteln bezahlen, die alte Architektur lieben und die mit ihrem finanziellen Beitrag deutsche Geschichte erhalten möchten. Die Gründe für den Erwerb einer Immobilie unter Denkmalschutz sehr unterschiedlich und individuell.

Fest steht allerdings, dass der Staat die Grundlage der steuerlichen Begünstigung nach § 7i oder § 10f des EStG voranging für den Erhalt der Immobilien erlassen hat und das Gesetz nur eine Motivation für Investoren ist. Es geht nicht in erster Linie darum die Steuerlast zu senken, sondern darum, die Städte und Gemeinden zu verschönern, wichtiges Kulturgut zu erhalten, sodass spätere Generationen begeistert auf die Vergangenheit ihrer Vorfahren blicken können. Der angenehme positiv steuersenkende Effekt ist eine Beigabe. Aber es ist auch der Punkt, der diese Investitionsart so interessant und einzigartig macht für Kapitalanleger und Eigennutzer. 

Wenn Sie lieber Leser an einer Investition in Denkmalimmobilien interessiert sind, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Erleben Sie:

  • Wie Sie den Staat an Ihrem Vermögensaufbau beteiligen
  • Wie Sie Ihre Steuern senken können und daraus eine zusätzliche Einnahmequelle generieren
  • Wie Sie Ihre Altersvorsorge langfristig sicher und mit Zuwachs aufbauen können
  • Wie Sie Ihr Vermögen über Generationen erhalten können und so ganz nebenbei eine Wertsteigerung erleben
  • Wie auch Sie es schaffen deutsches Kulturgut zu erhalten, ohne großartige vertiefende Kenntnisse im Denkmalschutz zu haben
  • Wie unsere Städte schöner werden durch Ihren Beitrag zum Denkmalschutz
  • Wie Sie für Ihre Mieter den Wohlfühlfaktor erhöhen können und Dankbarkeit erhalten
  • Wie Sie als Investor stolz sind auf Ihren Einkauf

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