Wie hoch sind die aktuellen Grunderwerbsteuern in den einzelnen Bundesländern?
Die Höhe der Grunderwerbsteuer
Vor einem Immobilienkauf ist es wichtig, die Kosten zu kalkulieren. Auch die Grunderwerbsteuer gehört dazu.
Die Grunderwerbsteuer ist ein wichtiger Bestandteil des Steueraufkommens in Deutschland. Die Steuer bemisst sich nach dem Wert der Gegenleistung (§ 8 Abs. 1 GrEStG). Zur Gegenleistung rechnet alles, was der Erwerber aufwendet, um das Grundstück zu erwerben, also in der Regel der Kaufpreis.
Seit der Föderalismusreform 2006 sind die Bundesländer berechtigt, den Steuersatz für die Grunderwerbsteuer selbst zu bestimmen. Danach hat ein regelrechter Erhöhungswettbewerb eingesetzt, nur noch in Bayern sind 3,5 % Grunderwerbsteuer zu zahlen.
Die Grunderwerbsteuer beträgt in:
- Baden-Württemberg 5,0 Prozent
- Bayern 3,5 Prozent
- Berlin 6,0 Prozent
- Brandenburg 6,5 Prozent
- Bremen 5,5 Prozent
- Hamburg 5,5 Prozent
- Hessen 6,0 Prozent
- Mecklenburg-Vorpommern 6,0 Prozent
- Niedersachsen 5,0 Prozent
- Nordrhein-Westfalen 6,5 Prozent
- Rheinland-Pfalz 5,0 Prozent
- Saarland 6,5 Prozent
- Sachsen 5,5 Prozent
- Sachsen-Anhalt 5,0 Prozent
- Schleswig-Holstein 6,5 Prozent
- Thüringen 5,0 Prozent
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